PRO LOCO MONTELUPONE


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DEUTSCHE

IL BORGO


Montelupone


Wie eine typische mittelalterliche "Burg", ist Montelupone von Stadtmauern umgeben.
Es steht auf einem Hügel, von dem man ein herrliches Panorama betrachten kann, der vom Monti Sibillini Nationalpark, über den Conero bis zur adriatischen Riviera reicht.
Die Landschaft verfügt über alle Grüntöne der üppigen Hügel und dem Blau des Meeres, das angenehme Klima und der leichte Wind machen aus diesem Ort eine ideale Lebensbedingung.
Das Stadtzentrum und die Parks sind beruhigende Oasen.
Montelupone, dessen Wirtschaft hauptsächlich landwirtschaftlich war, wurde allmählich mit dem handwirtschaftlichen Gewerbe und der kleinen Industrie integriert, ist nun Sitz eines der größten Industriepole für die Stanzung und Umformung des Kunststoffs, der Bearbeitung von Silber und von Artikeln für die Preisverteilung.

 

Die Geschichte von Montelupone

Die Herkunft von Montelupone verwirrt sich zwischen der Geschichte und den Legenden.
Einige Wissenschaftler vertreten die Meinung, dass die ersten Besiedlungen von einem Freund von Herkules den Libyer stammen.
Dieser wurde auf dem adriatischen Meer von einem Sturm erfasst und ist nach langen hin und her an der Potenzamündung gestrandet.
In jener Weise wird auch Montelupone gegründet.
Andere Wissenschaftler vertreten die Meinung, dass Montelupone von der römischen "Lippia" Familie gegründet   worden ist, und, dass ihre Nachkommen "Lippo" und "Lupo" sich in diesem Teil niedergelassen haben um ihre Villen zu bauen.
"Mons Lupia" lesen wir in einer Epistel von Cicero und auch Panphilo hat in einem Gedicht mit dem Namen "Piceno" von der Herkunft des Namens und der ansässigen Kolonien die aus Griechenland stammten, erzählt.
Mit der Zeit hat sich der ursprüngliche Name von Montis Luponis auf das heutige Montelupone verändert.
Im Jahre 1926 hat ein Fund aus einer Grabstätte bestätigt, dass auf dem Hügel, wo sich heute der Ort befindet, das Leben schon seit dem VI Jahrhundert vor Christus, also zur Zeit der Picenischen Kultur, vorhanden war.
Aus neuen Studien, tritt hervor, dass außer den vielen römischen Häusern die auf dem Grund der heutigen Gemeinde vertreten sind, auch noch das Schloss von Posoli, indem ein Tempel für den Gott Apollo und verschiedene religiöse Bauten im    Cervare Bezirk vorhanden war.
Es sind heute noch die Grenzlinien sichtbar die mit den Gräbern zwischen den Ortschaften Montelupone, Macerata und Morrovalle gezeichnet wurden.
Einige Dokumente aus dem Jahre 1000, zeugen dass Teile der Gemeinde der Abbazia von S.Apollinare in Classe (Ravenna) gehörten.
Eine wichtige römische Strasse, verband Castrum Posoli mit den anderen römischen Städten in diesem Gebiet wie: Auximum, Potentia, Firmum.
Auf dem Hügel S. Nicolò war das Ministerium von Bibiano (Feudus), dessen Funktion durch die longebardischen Könige bestätigt wurde.
Um das Jahr 907 entstand, in der Nähe des Flusses Potenza, die Benediktinerabtei von San Firmano die für eine gewisse Zeit lang auch das Zentrum von Montelupone feudal erhielt.
Das Kloster von San Firmano erzielte die Kontrolle über einen großen Landanteil, dass sich bis auf das heutige Civitanova Marche erstreckte.
Das Kloster erlitt dasselbe Schicksal seiner Zeit und zwar die Schlachten zwischen den Welfen und Gibellinen, und blieb in Betrieb bis zum XV° Jahrhundert.
Das älteste Dokument, welches den Namen der Gemeinde Montelupone trägt, stammt aus dem Jahr 1150.
Im Jahr 1202 saß Montelupone am Verhandlungstisch für den Frieden von Polverigi neben der Gemeinde von Fermo und gegen die Gemeinden Ancona und Recanati.
Im Jahr 1256 wurde Montelupone von Percivalle Doria erobert, der Vikar des Königs Manfredi war; ab dem Jahr 1294 folgten Tebaldo, Mainetti und Chiavelli.
Im Jahr 1353 eroberte Fra Moriale Montelupone und ließ sich mit seiner Kompanie nieder.
Mit der Hilfe des Deutschen Luzzo di Lanzo plünderten sie die in der Nähe liegenden Zentren der Marken.
Im Jahr 1363 war Pierfrancesco di Brancaleone an der Reihe der Eroberer, er war Edelmann von Casteldurante (Urbania) und im Jahr 1407 herrschten die Malatesta aus Rimini.
Die Malatesta haben Festungen bauen lassen und auch heute noch können wir in den Wachtürmen der Stadtmauern, Stellen erkennen, wo die Bomber einst platziert waren. Francesco Sforza eroberte Montelupone im Jahr 1433.
Im Jahre 1798 wurden, infolge des Traktats von Tolentino, vom napoleonischem Heer die religiösen Orden unterdrückt und alle Kunststücke konfisziert und Montelupone hatte die Ehre die Familie von Monaldo Leopardi die aus Recanati floh zu beherbergen. Im selben Jahr wurde Giacomo Leopardi geboren.
Die Verschwörungen die nach dem Wiener Kongress entstanden, wurden in Montelupone nicht vernachlässigt und gerade hier entstand eine der ersten Karbonarobewegungen.
Im Palazzo Emiliani vereinigte man die Bürger der Marken und der Emilia Romagna "um auf die Kühnheit des Geistes und der Tat eines revolutionären Aufstandes vorzubereiten für die italische Wiedergeburt." (1816-1817)Im Jahre 1860 versuchten die aus Rom kommenden Truppen der französischen Generale Lamoriciere und De Pimodan die vorrückenden Truppen aus dem Piemont, die vom General Cialdini geführt wurden, zu stoppen.
Am 17. September 1860 rastete Cialdini in Montelupone vor „ der Niederlage von Castelfidardo" (18.September 1860) und dies führte zur Annektierung der Marken an das Reich von Sardinien.
Im Letzten Weltkrieg wurde Montelupone von Deutschen Truppen besetzt.


Monumente


Benediktinerabtei von San Firmano (IX-XIII Jh.):
Die Anlage der Basilika ist im romanischen Stil mit drei Seitenschiffen und einer halbrunden Apsis.
In der Krypta, die aus fünf verschiedenen Seitenschiffen und Säulen romanischer Herkunft besteht sind die Reste des Heiligen Firmano aufgehoben. Das Hochrelief der Lunette am Portal wurde aus einer römischen Marmorstatue gemacht. Die hohen und strengen Treppe im inneren führen zum Presbyterium, unter dem sich die Krypta befindet. Sehr interessant ist das Eingangsportal mit dem Basrelief der Lunette im byzantinischen Stil.
Innerhalb der Kirche wird ein wundervolles Gemälde beherbergt, dass Carlo Maratta zugeschrieben wird. Ein Deckenfresko aus dem Jahre 1400 zeigt die Madonna auf dem Thron und an ihrer Seite die Heiligen Firmano und Sebastian. Dieses Fresko wird Giacomo di Nicola aus Recanati zugeschrieben (1460). In der Krypta befindet sich eine farbige Statue aus Terrakotta des Heiligen von Antonio Della Robbia.


          Das mittelalterliche ULPIANA Tor (XII-XVI Jh.)

Dieses Tor hat eine römische Herkunft und wurde im Mittelalter in die Burg eingegliedert. Das Tor war befahrbar und verfügte über ein Geländer. Im Jahre 1500 wurde dieses Tor restauriert und ist bis in den heutigen Zustand so geblieben. Dieses Tor wird auch das Tor von San Michele genannt. Auf der linken Seite befindet sich ein Platz, das zur Arena für das Armball-Spiel benutzt wurde. Dieses Spiel wurde in den Jahren 1880-1950 oft gespielt.


Das mittelalterliche SANTO STEFANO Tor (XIX Jh.)
        

Dieses Tor wurde im Jahre 1804 auf dem alten Tor neu gebaut. Es wurden Türmchen und Geländer aus Backsteinen hinzugefügt. Dieses Tor wird auch Marina Tor, Delle Grazie oder Fontanella genannt.


           Das mittelalterliche CASSERO Tor (XIV-XVI Jh.)

Dies ist das höchste Tor und wurde im Jahre 1500 mit geometrischen Dekorationen auf den Hauptsaulen restauriert. Im Mittelalter war es mit Munitionen versehen. Dieses Tor wird auch Castello Tor genannt.


Das mittelalterliche TREBBIO Tor (XV-XVI Jh.)
           

Dieses originale Tor befand sich an einer Kreuzung die zum Benediktinerkloster von San Firmano führte.


Der Roccellino (Turm)

Es handelt sich um einen Beobachtungsturm der in Richtung des Potenzatals schaut. Es ist ein Rest des antiken Cassero.


Gebäude des Bürgermeisters oder der Prioren (XII-XIII Jh.)

Dieses rechteckige Gebäude verfügt über einen Bogengang und zweibögige Fenster. Im Hauptsalon befinden sich wertvolle Fresken aus dem XV Jahrhundert. Es ist die Pinakothek der Stadt in der verschiedene wichtige Werke aus dem XVI-XVII Jahrhundert aufbewahrt sind. Darunter befindet sich auch ein bemerkenswerter San Francesco in der Art der Marken und eine Madonna auf dem Thron mit 15 Mysterien. Von großem Interesse sind auch die Madonna Della Misericordia von dem flamischen Maler Ernst von Schaik, die Ekstase von San Giuseppe da Copertino von Benedetto Bianchini und andere Gemälde und Zeichnungen anonymer Maler.
Im Gebäude der Prioren sind auch Fresken aus der ersten Hälfte des XVI Jahrhunderts. Außerdem befinden sich auch verschiedene Kunstgegenstände aus der Religion, zwei Savonarola-Stühle und Gemälde von Pellini, Peruzzi und Bernacchini.


Der Stadtturm

Der Stadtturm gehört zum Gebäude des Bürgermeisters und verfügt über eine ghibellinische Spitze. Auf dem Stadtturm befindet sich das älteste Wappen der Stadt und im Turm die große Glocke aus Bronze.


Das Rathaus (XIV-XVIII Jh.)

Das Rathausgebäude wurde vom Architekt Ireneo Aleandri geplant (der Projektleiter der Arena Sferisterio von Macerata war). Dieses Gebäude war im Ursprung ohne Logen und ist im typischen Stil des XVIII Jahrhundert gebaut. Die Vorhalle ist mit dem städtischen Theater gemeinsam. In den großen Kellern des Rathauses befinden sich Werkzeuge der alten Berufen des Handwerks und der Landwirtschaft zurückführen die einst in dieser hügeligen Zone der Marken vertreten waren.


Theater „Nicola Degli Angeli" (XIX Jh.)

Ein prächtiges Gebäude im neupalladischen Stil in Hufeisen-Form. Von den Architekten Ireneo Aleandri und Sabbatini da Recanati entwickelt und vom Künstler Domenico Ferri dekoriert.


Die Kirche S. Francesco (XIII-XIV Jh.)

Diese Kirche befindet sich auf dem Höchsten Punkt der Stadt. An der Seite befindet sich das Franziskanerkloster mit dem Kreuzgang. Die Errichtung des abgehackten Turmes erfolgte später. Der ursprüngliche gotische Stil (1251) wurde in Barock umgewandelt (1747). Hier befinden sich vier große Gipsstatuen des Meisters Rusca da Lugano, die vier Evangelisten auf dem Tempel des Malers Podesti und die Orgel von Nachini, Meister des Callido.


Die Kirche S.Chiara (XII-XVIII Jh.)

Eine antike Kirche mit eingegliedertem Klausurkloster der Klarissen. Wurde im Jahre 1944 von Deutschen Truppen bombardiert. Bemerkenswert ist die Sängertribune aus vergoldetem Holz aus dem Jahre 1700, eine antike Holzstatue der Madonna mit dem Kinde, die Orgel von Giulietti. Der Chor aus Holz stammt aus dem Jahre 1775 und wurde von Matteucci und Rossini hergestellt. Von den großen Altarbildern ist eines davon eine Kopie der Annunciazione von Federico Barocci. Die vier Türen, die mit Intarsien versehen sind, sind wunderbar und vom Künstler Cristofaro Cesari (1796).


Die Kirche Collegiata (XVIII Jh.)

Da wo einst eine antike Kirche stand wurde diese Collegiata im Jahre 1748 völlig neu nach neuklassischem Stil gebaut. In ihr befinden sich bewundernswerte Kunststucke. Hier sind zwei grosse Altarbilder von Antonio da Faenza (Antonio di Domenico Liberi, oder di Mazzone genannt il Domenichini 1456-1534) aufbewahrt. Er war Schuler von Lorenzo Lotto, Luca Signorelli,Gerolamo Genga: Gemälde Madonna col Bambino (Madonna mit dem Kinde), SS.Pietro e Paolo (Die heiligen Peter und Paul) und Madonna del Latte (1525) (Madonna des Milches). Die Kappellen Addolorata und Dei Caduti sind von Cesare Peruzzi, die Kapelle S.Cuore sind von Vincenzo Monti dekoriert. Di Orgel ist von Fedeli da Camerino aus dem Jahre 1735.


Das Monument der Gefallenen

Der Künstler Vittorio Morelli hat dieses Monument angefertigt. Es befindet sich in einem schönen Garten vor dem Franchi Park der hundertjährige Bäume beinhaltet.

In der Gemeinde von Montelupone befinden sich außerdem kleine Landkirchen, Bethütten, alte Villen, Schornsteine antiker Hochöfen, Hauser aus Lehm und Erde und ländliche Quellen. Die Kirche von S.Vincenzo in Montenovo (XIX Jh.) ist geschichtlich und künstlerisch von Bedeutung, da sie komplett mit Fresken versehen ist. Eine antike, mittelalterliche Mühle, die in der Nahe des Flusses Potenza liegt, wird Torrione genannt und ist fast eine Festigung die auch zur Kontrolle der Schifffahrt auf dem Fluss Potenza benutzt wurde.


Gastronomie und Wein

Lo Salato: Vorspeisen die aus rohem Schinken und verschiedenen Salamisorten bestehen.

Gnocchi con la papera: Kartoffelnockerl mit Entensoße.

Tagliatelle fatte in casa: Hausgemachte Eierbandnudeln

Cucciole: Weinbergschnecken mit Wildfenchel

Vincisgrassi: Eiernudeln in Schichten mit Fleischragout, Bechamelsosse und Huhninnereien.

Frascarelli: Reis in Maisgries

Coniglio in Porchetta: Kaninchen mit verschiedenen Gewürzen, vor allem Wildfenchel.

Gebratene Gans: Typisch für die Erntezeit.

Artischocken aus Montelupone

Wein, Gemüse und Obst.


Scroccafusi: Faschingsgebäck

Pupi di lievito: Gebackene Hefefiguren

Vino cotto: Weinlikör

Honig

Olivenöl



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